Wärmebehandeln mit Diodenlasern

Wärmebehandlungen lassen sich mit Diodenlasern flexibler, präziser und oftmals wirtschaftlicher realisieren, als mit anderen Laserstrahlquellen oder Werkzeugen, wie z. B. Gasflammen, Infrarotstrahlen und Induktionsspulen.

Diodenlaser im Werkzeug und Formenbau

Wärmebehandlungen lassen sich mit LDM und LDF Diodenlasern flexibler, präziser und vielfach auch wirtschaftlicher realisieren, als mit anderen Laserstrahlquellen oder Werkzeugen, wie Gasflammen, Infrarotstrahlen und Induktionsspulen. So zum Beispiel für das selektive Randschichthärten von Greifwerkzeugen oder Pressformoberflächen an besonders beanspruchten Stellen.

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Diodenlaser in ihrer Anwendung - Teil 4: Wärmebehandlung

In den letzten Beiträgen unserer kleinen Serie haben wir bereits einige Schwerpunktbereiche in der Anwendung von Diodenlasern vorgestellt. Nun steht ein weiteres Einsatzgebiet im Fokus unserer Betrachtung: die Wärmebehandlung. Sie wird zum Härten von Maschinenbauteilen, Werkzeugen sowie Zubehör- und Gebrauchsgegenständen, aber auch zur Entfestigung hochfester Materialien genutzt. 

Die Wärmebehandlung von Metall, wie etwa das Härten von Stahl, ist eines der ältesten industriellen Verfahren. Seine Wurzeln reichen bis in die Antike zurück. Auch bei heutigen Laser Wäremebehandlungen werden noch immer die klassischen Ziele verfolgt: Durch gezielten Wärmeeintrag in definierte Oberflächenbereiche werden Materialeigenschften verändert und Bauteile vor Verschleiß und Korrosion geschützt. 

Übrigens können Diodenlaser auch zum Trocknen von Druckfarben eingesetzt werden. Beim sogenannten Wegschlagen werden Farbschichten mit dem Laserstrahl erwärmt und durch die erhöhte Viskosität schneller vom Bedruckstoff aufgenommen. Die modularen und kompakten Komponenten des Lasers lassen sich dazu direkt in die Anlagen von Offsetdruckern integrieren.

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